(HA) Man schrieb das Jahr 1853, als zwei deutsche Auswanderer in Rochester, New York ein gemeinsames Unternehmen gründeten: die Bausch & Lomb Incorporation.
Johann Jakob Bausch, von Beruf Optiker, und Henry Lomb, finanziell gut betucht und bereit, Geld in eine kleine Monokel-Manufaktur zu investieren, mussten nicht lange auf den erhofften Erfolg ihres Geschäfts warten. Schon 1861, also nur 8 Jahre nach Gründung, gelang ihnen mit der Produktion von Monokeln mit Gummirahmen der Durchbruch. Ende des 19. Jahrhunderst dann produzierte Bausch & Lomb, nunmehr in zweiter Generation und in Kooperation mit den Zeiss-Werken in Deutschland, neben Brillen, Mikroskopen und Binakularen auch Projektoren, Kameralinsen und –blenden.
Anfang der 1970er Jahre brachte Bausch & Lomb nach dreijähriger Entwicklungszeit unter dem Namen „Soflens“ die ersten Kontaktlinsen aus Poly-HEMA auf den Markt. Die Kunststofflinsen, die weicher und wesentlich angenehmer zu tragen waren als die bisherigen Kontaktlinsen aus Glas und Lucite, setzten sich am Markt schnell durch. „Soflens“ wurde schon bald nach der Markteinführung als Markenname weltbekannt.
Berühmtheit in aller Welt erlangte ebenfalls die von Bausch & Lomb entwickelte Sonnenbrillenmarke „Ray-Ban“ (zu deutsch: Strahlenschutz), deren Modelle aus den 50er und 60er Jahren Kultstatus genießen.
Heute ist das Unternehmen Bausch & Lomb einer der weltweit führenden Anbieter von Kontaktlinsen und beschäftigt rund 12.400 Mitarbeiter. Sitz des Unternehmens ist noch immer Rochester, New York.
Mehr zu „Bausch & Lomb“ sowie „Ray-Ban“ gibt’s auf www.wikipedia.de
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Das behaupten zumindest Forscher der University von Nebraska-Lincoln. Um ihre These zu stützen, ließen die Wissenschaftler eine Reihe von Testpersonen zunächst einen Fragebogen ausfüllen und u. a. die Frage nach der politischen Einstellung mit „eher rechts“ oder „eher links“ beantworten. Danach wurden die Probanten vor einen Monitor gesetzt und mit Computer-animierten menschlichen Kopf konfrontiert, dessen Augen mal nach links und mal nach rechts schauten.
Mit einem Spezialapparat beobachteten die Forscher, ob die Testpersonen dem Blick des „virtuellen Gegenübers“ folgten. Diese Reaktion, „gaze cue“ genannt, ist typisch für uns Menschen: Wir schauen oft in die gleiche Richtung, in die auch unser Gesprächspartner schaut. Die eher linksorientierten Menschen in der Studie folgten ihrem virtuellen Gegenüber beinahe 1 : 1. Die eher rechtspolitisch Orientierten neigten dazu, geradeaus zu blicken und den Augen auf dem Bildschirm nicht zu folgen. Dazu die Erklärung der Wissenschaftler:
Rechtspolitisch Denkende klammern sich viel stärker an die persönliche Freiheit und verspüren weniger die Neigung, dem Blick anderer zu folgen. Linkspolitischen Menschen, so die Forscher, sei das Zwischenmenschliche wichtiger, weshalb sie intensiver auf das Verhalten des Gegenübers reagieren.
Quelle: www.dnews.de
Was meint Ihr? Ist diese These ein Mythos oder stimmt es, dass konservative Menschen eine – nicht nur im übertragenen, sondern auch im Wortsinn – andere Art des Sehens haben als Liberale? Wir freuen uns sehr auf Eure Meinungen und Kommentare zu dieser Frage!
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Unsere Liebe für Linsen kennt keine Grenzen.
Deshalb stellen wir Euch jeden Monat ein Linsengericht vor,
dass nicht nur den 5. Sinn befriedigt, sondern auch anspruchsvolle Gaumen.
Wir wünschen allen, die’s ausprobieren, guten Appetit!
AUGUST 2011

Schnell gemacht (in ca. 15 Min.):
BELUGA-LINSEN MIT TOMATEN-CHUTNEY (für 4 Personen)
Rezept von: Uschi-Lisa, gefunden auf: chefkoch.de
Die Zutaten:
200 g Linsen (Beluga – kl. schwarze Linsen), 500 ml Wasser, 50 g Butter, Kräutersalz, 200 g Tomaten, 100 g Schalotten, 1 kleiner, säuerlicher Apfel, 50 ml Essig, (Apfelessig), 75 g Aprikosen (Soft ), ½ TL Senfkörner ½ TL Meersalz, 50 g Rohrzucker, etwas Pfeffer
Und so geht’s:
Tomaten blanchieren, enthäuten und halbieren. Schalotten in Würfel und Apfel (geschält) in Achtel schneiden. Alles zusammen mit dem Apfelessig zum Kochen bringen und mit den Soft-Aprikosen, Senfkörnern, Meersalz, Rohrohrzucker und Pfeffer zu einer dicklichen Masse einkochen lassen. Chutney kalt stellen.
Linsen im Wasser zum Kochen bringen und ca. 20 Min. garen. Überschüssiges Wasser abgießen. Butter zugeben und in den Linsen schmelzen lassen. Mit Kräutersalz abschmecken.
Linsen mit dem Chutney und mit frischem Brot servieren.